Die Junge Union Köln zeigt sich bestürzt über die zunehmende Polarisierung in der
Stadtgesellschaft. Viele religiöse und politische Konflikte werden von, für und gegen
verschiedene Gruppen von Zugewanderten geführt. Dabei werden auch ethnische und
religiöse Konflikte aus fremden Ländern nach Deutschland getragen. Die Konfliktlinien
verlaufen dabei je nach Auseinandersetzung sehr unterschiedlich.

  • Im Juni 2016 stürmte die Antifa eine Veranstaltung von Birlikte.
  • Ende Juli demonstrierten zehntausende für Erdogan in Köln.
  • Jahrelang gab es eine antisemitische Dauer-Demonstration vor dem Kölner Dom.


Diese Konflikte werden dabei mitunter gewaltsam geführt. Die Junge Union Köln kämpft
gegen diese Polarisierung in der Stadtgesellschaft. „Wir wollen Extremismus und
Feindseligkeit gemeinsam entgegentreten.“, so Felix Spehl, Vorsitzender der Jungen
Union Köln, „Köln darf nicht zur Stadt fremder ethnischer und religiöser Konflikte werden!“.
Die JU lehnt daher die Spirale der Gewalt mit Gegendemonstrationen, Blockaden,
Stürmungen ab.


Die Junge Union fordert eine stärkere Rolle des Rates der Religionen in der Stadt Köln.
Dieser steht für die gegenseitige Achtung, Akzeptanz und Toleranz, die ebenso Grundlage
des gemeinsamen Handelns, wie die Achtung der Menschenrechte, die Unverletzlichkeit
der Würde des Menschen und die Achtung des religiösen Bekenntnisses des jeweils
Anderen sind. Dazu gehört nach Meinung des Rates der Religionen die Distanzierung von
Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Religionsfeindlichkeit und jeglicher Form von
Rassismus.


„Verwaltung, Stadtrat und Rat der Religionen müssen den Dialog verstärken um die
Polarisierung zu beenden. Köln ist eine tolerante und offene Stadt und keine Stadt des
Kampfes.“, betont der Vorsitzende der größten Parteijugend in Köln. „In der nächsten
Jugendhilfeausschuss-Sitzung werde ich die Verwaltung befragen, wie wir in der Stadt
Köln stärker gegen Polarisierung und Extremismus vorgehen können. Die Programme für
Demokratie in der Stadt Köln müssen dementsprechend ausgerichtet werden.“, so Felix
Spehl, der für die CDU sachkundiger Einwohner im Jugendhilfeausschuss ist.